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Fahrraddieben das Leben schwer machen
Während der warmen Jahreszeit wächst oft auch die Unachtsamkeit der Radfahrer, die ihr gutes Stück „nur mal eben für einen Moment“ ungesichert aus den Augen lassen. Und gerade dieser unachtsame Augenblick reicht gewieften Dieben, um sich samt Zweirad aus dem Staub zu machen.
Welchen Umfang der Fahrraddiebstahl bundesweit hat, zeigt der Blick in die Polizeiliche Kriminalstatistik. Bei fast fünf Prozent der erfassten Gesamtkriminalität handelt es sich um Fahrraddiebstähle. Wie begehrt Fahrräder als Diebstahlsobjekt sind, besagt auch der Anteil der Fahrraddiebstähle an der Gesamtzahl der Diebstahlsdelikte. Bei fast jedem siebten Diebstahl handelt es sich bei dem Diebesgut um ein Fahrrad.
Erfreulich ist der stetige Anstieg der Fälle, bei denen der Diebstahl im Versuch stecken bleibt. Diese Entwicklung zeigt: Prävention lohnt sich. Ein sicherheitsbewusstes Verhalten und der Gebrauch geeigneter Sicherungstechnik erspart dem Einzelnen viel Ärger und Schaden.
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) macht mit dem neuen Plakat „Stopp dem Diebstahl!“ in Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) auf die Gefahr des Fahrraddiebstahls z.B. in Freizeiteinrichtungen aufmerksam. Was Zweiradbesitzer beachten müssen, hat die Polizei in einem Faltblatt zusammengefasst.
Dieses Faltblatt "Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres Rades?" gibt Fahrradfahrern Tipps, wie sie sich gegen Fahrraddiebstahl schützen können. Auch die Möglichkeit des Führens eines Fahrradpasses und einer Fahrradcodierung beschreibt das Faltblatt ausführlich.
Der Fahrradpass sollte sorgfältig ausgefüllt sein und sicher in den persönlichen Unterlagen verwahrt werden. Neben dem Eintragen der Rahmennummer besteht auch die Möglichkeit ein Farbfoto des Rades in den Pass zu kleben. Zum Eigentumsnachweis nehmen zahlreiche Fahrradhändler, der Allgemeine Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC) und andere Institutionen entsprechende Codierungen vor, die ebenfalls in den Fahrradpass und auf einem an das Fahrrad geklebten Aufkleber eingetragen werden können. Am besten eignet sich eine eingravierte Nummer, die nur schwer entfernt und notfalls auch mit Hilfe der Kriminaltechnik wieder sichtbar gemacht werden kann. Der alphanumerische Code mit chiffrierten Informationen zum Besitzer kann von vielen Fundämtern und Polizeidienststellen decodiert werden. Wer sein Fahrrad vom ADFC codieren lassen möchte, muss seinen Personalausweis sowie den Kaufbeleg mitbringen (Te.: 0241 / 889 14 63).
Der gut sichtbar angebrachte Aufkleber "Finger weg!! Mein Fahrrad ist codiert!" (Musterexemplar siehe oben) schreckt mögliche Fahrraddiebe ab, indem es signalisiert: Der Eigentümer hat für eine polizeiliche Sachfahndung vorgesorgt. .
Letzte Änderung: 06.09.2007
Quelle: Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes
zusaetzliche Informationen
Das Faltblatt "Guter Rat ist nicht teuer. Und der Verlust Ihres rades?"

4 Tipps. mit denen Sie sich jetzt gegen Fahrrad-Diebstahl schützen können.
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faltblatt 1
[PDF - 894 KB]
Das Plakat "Stopp dem Diebstahl"

Schützen Sie Ihr Fahrrad durch das richtige Schloss, durch wirksames Anschließen und die Fahrradcodierung
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fahrradpass 1
[PDF - 182 KB]

