Cybermobbing

Jugendschutz

In diesem Bereich finden Sie Informationen über: Jugendschutz allgemein, Polizei und SWR starten Netzangriff - Jugendkrimi klärt über Cybermobbing auf

Jugendschutz allgemein

Mit den Bestimmungen des Jugendschutzgesetzes sollen Kinder und Jugendliche vor allem in der Öffentlichkeit vor negativen Einflüssen geschützt werden. Dies umfasst zum Beispiel den Aufenthalt bei Disco-Veranstaltungen, den Kinobesuch oder die Abgabe von Tabakwaren und Alkohol an Kinder und Jugendliche, sowie Regelungen zu deren Konsum.

Neben dem "Jugendschutz in der Öffentlichkeit" wird durch das Jugendschutzgesetz ein besonderer Schutz vor dem negativen Einfluss von Medien gewährt. Hierbei geht es um die Alterskennzeichnung von Kino- und Videofilmen und seit April 2003 auch um die Kennzeichnung von Computerspielen.


Jugendmedienschutz

Eine wichtige Ergänzung des Jugendschutzgesetzes ist der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag. Er regelt den Kinder- und Jugendschutz in den Online-Medien (Internet und Fernsehen). Er stellt sicher, dass auch in diesem Bereich Kinder und Jugendliche vor gefährdenden oder beeinträchtigenden Inhalten geschützt werden.

Das Jugendschutzgesetz und der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag wenden sich nicht direkt an Kinder und Jugendliche, sondern insbesondere an Veranstalter und Gewerbetreibende sowie Anbieter von Internet und Rundfunk. Sie haben für den Jugendschutz zu sorgen und werden bei Verstößen zur Verantwortung gezogen.


Polizei und SWR starten Netzangriff - Jugendkrimi klärt über Cybermobbing auf

Blamieren, drohen, fertig machen: Wenn mehrere einen Einzelnen im Internet zum Ziel ihres Spotts machen, ist das so genanntes Cybermobbing. In sozialen Netzwerken wie Facebook, Myspace oder Wer-kennt-wen ist es leicht, z. B. einen Mitschüler zum Opfer zu machen und zwar vor den Augen aller, um ihn zusätzlich zu demütigen.
Die Polizei startet deshalb zusammen mit dem SWR einen „Netzangriff“ gegen Cybermobbing.

„Netzangriff“ ist ein SWR-Jugendkrimi aus der Reihe KRIMI.DE des Kinderfernsehsenders KI.KA. Die Polizei verteilt diesen in Kooperation mit dem SWR an Dienststellen in ganz Deutschland, um über diese neue Form der Gewalt aufzuklären.“

Im Film wird deutlich, dass Cybermobbing nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch illegal ist, weil damit die Straftatbestände der Beleidigung, üblen Nachrede oder Verleumdung erfüllt sein können, mit entsprechenden strafrechtlichen Folgen. Dazu wurde eine Arbeitshilfe für den Einsatz der DVD im Schulunterricht erstellt. Diese liegt der DVD nicht bei und ist nur als Download verfügbar.

Die Story

Im Vordergrund des Films steht die Geschichte von Klara Stolz, die durch eine Unachtsamkeit zur Zielscheibe ihrer Mitschüler wird. Klara ist neu am Gymnasium und fühlt sich noch unsicher und orientierungslos. Nachdem sie auf einer Party betrunken ihr Handy verliert, tauchen daraus in einer Internet-Community Fotos auf, die sie wie ein Model posierend nur in Unterwäsche zeigen – Fotos, die das Mädchen aus Spaß mit Freundinnen gemacht hatte.

In der Community beginnt ein gnadenloses Mobbing gegen Klara. Schwer enttäuscht ist sie, als ihr Handy ausgerechnet bei Tim gefunden wird, den sie für einen guten Freund gehalten hatte. Während Tim versucht, seine Unschuld zu beweisen, entdeckt Klaras Vater, renommierter Rechtsmediziner und befreundet mit Tatort-Kommissar Thorsten Lannert, im Internet ein Video der Party im Jugendhaus. Klara ist verzweifelt - und setzt ihr Leben aufs Spiel.

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