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Augen auf und Tasche zu! Langfinger sind immer unterwegs.

3. Aktionswoche der Polizei Nordrhein-Westfalen gegen Taschendiebstahl vom 29. August 2016 bis 3. September 2016

Überall da, wo viele Menschen zusammenkommen und Gedränge herrscht, vorzugsweise in öffentlichen Verkehrsmitteln, an Bahnhöfen, Flughäfen, in Fußgängerzonen, in Diskotheken und Gaststätten, bei Messen oder Volksfesten, finden Taschendiebe ihre Opfer. Leider ist hiervon auch Nordrhein-Westfalen zunehmend betroffen.

Die Polizei geht deshalb gezielt - mit uniformierten, aber auch mit zivilen, nicht erkennbaren Streifen -  gegen Taschendiebe vor. Am wirksamsten aber können Sie sich selbst schützen, und das mit einfachen Mitteln:

Augen auf und Tasche zu!

3. Aktionswoche gegen Taschendiebstahl

Deshalb ist Ihre Aufmerksamkeit besonders wichtig! Um mit dieser Botschaft möglichst viele Menschen zu erreichen, führt die Polizei Nordrhein-Westfalen erneut eine landesweite Präventionskampagne gegen Taschendiebstahl im Rahmen einer Aktionswoche gegen Taschendiebstahl durch!

Ab dem 29.08.2016 bis zum 03.09.2016 informiert die Polizei in ganz NRW erneut unter dem Slogan „Augen auf und Tasche zu! Langfinger sind immer unterwegs.“, begleitet von Schwerpunkteinsätzen uniformierter und ziviler Streifen an Orten, an denen Taschendieben bevorzugt ihre Opfer aussuchen. Die Polizei informiert:

Videos zu Augen auf und Tasche zu!

Die Polizei NRW hat bei YouTube Filmbeiträge mit der Darstellung der unterschiedlichen Begehungsweisen des Taschendiebstahls und den entsprechenden Präventionstipps eingestellt.

 

Filmtitel:

  1. Polizei Köln und KVB gemeinsam gegen Taschendiebe
  2. Diebstahl auf der Rolltreppe
  3. Diebstahl beim Einkauf
  4. Diebstahl im Café
  5. Der Antänzer Trick
  6. Extra: Das „Making-of“ der Videospots

Link zur YouTube-Seite

 

Die Tricks der Taschendiebe

Die Trickdiebe gehen meist arbeitsteilig in Teams vor. Oft lenken sie die Opfer ab, indem ein Täter einen „Stau“ im Gedränge provoziert, die Opfer scheinbar unabsichtlich anrempelt oder etwa nach der Uhrzeit, dem Weg oder Ähnlichem fragt. Ein Mittäter nimmt die Geldbörse oder das Handy aus den Taschen der Opfer und verschwindet unauffällig.
Auch Kunden, die in Geschäften arglos Waren betrachten, Kleidung probieren oder ihre Einkäufe erledigen, sind beliebte Opfer von Taschendieben.
Jede/r kann also Opfer werden! Offen getragene Wertgegenstände und Taschen erleichtern den Dieben die Tatausführung.
 

Ein Taschendiebstahl kann für Sie sehr teuer werden!

Opfer von Taschendiebstählen verlieren mehr als nur ihr Geld. Ausweise und Schlüssel wieder zu beschaffen, ist sehr aufwändig und teuer. Persönliche Gegenstände und Fotos sind häufig für immer verloren. Sensible Daten und persönliche Fotos im Smartphone fallen in unbekannte Hände. Im schlimmsten Fall werden Konto und Kreditkarte leer geräumt und mit dem Personalausweis Abonnements und Käufe getätigt.
 

Das Konzept der Diebe: Nicht auffallen und unerkannt entkommen.

Viele Taschendiebe sind professionelle Mehrfachtäter, die mit den Taten ihren Lebensunterhalt bestreiten. Oftmals gehen die Täter arbeitsteilig vor und entkommen unerkannt.
Die Opfer bemerken häufig erst mit erheblichem Zeitverzug, dass sie bestohlen wurden. Deshalb ist die genaue Bestimmung des Tatortes und möglicher Täter schwierig. Beobachtungen durch das Opfer oder Zeugen sind daher selten; Täterbeschreibungen die Ausnahme.
Prävention ist daher das beste Mittel gegen Taschendiebstahl.
 

Tipps für Bürgerinnen und Bürger zum Schutz vor Taschendieben

Schon einfache Verhaltensmaßnahmen sind geeignet, Taschendiebstahl zu verhindern. Schützen Sie sich durch gefahrenbewussten Umgang mit Ihren Wertsachen.  Das Landeskriminalamt hat dazu Tipps für Bürgerinnen und Bürger zusammengestellt.
 

PDF Icon Präventionstipps Taschendiebstahl


PDF Icon Opferschutzmerkblatt Taschendiebstahl
 

Die Kommissariate für Kriminalprävention und Opferschutz Ihrer örtlichen Polizeibehörde beraten Sie gerne. Eine Übersicht finden Sie hier: Beratungsstellen der Polizei NRW

Eine Beratungsstellensuche nach Postleitzahlen und weitere Informationen zur Polizeilichen Kriminalprävention finden Sie unter www.polizei-beratung.de

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