Zeitlauf

Dauerausstellungen Zeitlauf und Muna eröffnet

Eine Zeitreise, die über den Wandel der Aus- und Fortbildung innerhalb der Polizei NRW seit 1950 und die Nutzung der Liegenschaft vor dieser Zeit informiert

Auftakt

Durch den Direktor des LAFP, Herrn Dieter Schmidt, wurden am 29. Januar 2015 die Dauerausstellungen „Zeitlauf – Aus- und Fortbildung der Polizei NRW im Wandel“ und „Muna“ im LAFP Selm eröffnet. Die für Ausbildung zuständige Teildezernatsleiterin, Frau Dr. Lüdke, führte die Gäste durch die Ausstellung.

Neben den Bürgermeistern aus Selm, Mario Löhr, und Lünen, Hans Wilhelm Stodollick, sowie der Presse, wohnten noch zahlreiche geladene Gäste der Eröffnung bei. Darunter waren Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche sowie des Heimatvereins in Bork.

Ausstellung „Zeitlauf“

Erwartet hatten die Besucher wohlmöglich staubige Uniformen und Vitrinen. Umso mehr waren sie überrascht, eine Ausstellung vorzufinden, in der „Anfassen und Erleben“ erlaubt und erwünscht ist. "Vitrinen haben hier Seltenheitswert", wundert sich nicht nur die Presse bei der Eröffnung.

Neben verschiedensten polizeilichen Ausrüstungsgegenständen, dem alten Funktisch der Lehrwache, einem durchschreitbaren Kleiderschrank, bis hin zu Trainingssituationen des Bachelorstudiengangs, die mit Playmobilfiguren dargestellt werden, gibt es für die Besucher einiges zu entdecken. Darüber hinaus stehen zu vielen Themen tiefergehende Informationen zur Verfügung. Diese werden z.B. über eine Medienstele zu unterschiedlichen Bereichen präsentiert.

Zeitabschnitte Dimensionen

Die Darstellung des Wandels erfolgt in vier Epochen in Zwanzig-Jahres-Schritten von 1951 bis 2014. Die Polizeiausbildung hat sich – nicht zuletzt durch gesellschaftspolitische Einflüsse – in den vergangenen 63 Jahren enorm gewandelt: Vom Schwarz-Weiß-Denken der 50er-Jahre hin zu einer modernen Polizei, in der Eigenverantwortung eine zentrale Rolle spielt.

In einem fünften Abschnitt wird darüber hinaus die nationale und internationale Zusammenarbeit der Polizei im Bereich der Aus- und Fortbildung dargestellt.

Ausstellung „MUNA“

In einem angrenzenden Raum wird die Geschichte der heutigen Liegenschaft vor 1950 dokumentiert. Zu dieser Zeit beherbergte das Gelände eine Munitionsanstalt der Nationalsozialisten. Damit dieses dunkle Kapitel der Geschichte nicht in Vergessenheit gerät, hat der Borker Heimatverein auf 24 Tafeln und mit ansprechenden Exponaten beeindruckende Bilder und Fakten zusammengestellt.

Einen Termin für eine geführte Besichtigung können Sie ab sofort bei Herrn Peter Knaup vereinbaren (Tel. 02592-68-5009, email: peter.knaup@polizei.nrw.de).

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