Motorrad mit Videotechnik mach Rasern das Leben schwer

Polizei im Kreis mit Provida Motorrad

Seit diesem Jahr steht der Kreispolizeibehörde Olpe ein eigenes ziviles Motorrad mit Videotechnik zur Verfügung.
6 Tote, 589 Verletzte darunter 3 tote und 51 verletzte Motorradfahrer weist die Unfallstatistik des vergangenen Jahres für den Kreis Olpe aus. Bei diesen Unfällen spielte sehr häufig überhöhte Geschwindigkeit eine große Rolle. Ungezählt sind darüber hinaus die Situationen, in denen Motorradfahrer, aber auch Autofahrer drängeln, falsch überholen, Kurven schneiden und damit sich selbst aber auch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Provida

Mit der mehr als 200 km/ schnellen BMW R 1200 RT sollen die bisherigen Möglichkeiten der Verkehrsüberwachung, insbesondere der Geschindigkeitsüberwachung ergänzt werden.
Das wendige und beschleunigungsstarke Motorrad kann mit Hilfe einer eingebauten Videoanlage Verkehrsverstöße beweissicher dokumentieren. Insbesondere kann diese Maschine den extremen Rasern das Leben schwer machen. Denn diese verantwortungslosen Verkehrsteilnehmer konnten oft mit den bisherigen Methoden der Geschwindigkeitsüberwachung nicht überführt werden. Aber nicht nur rasende Motorradfahrer können durch die Technik dieses Fahrzeugs bestraft werden. Auch andere Verkehrsverstöße können videografiert, ausgewertet und angezeigt werden.

Die Maschine wird zur Zeit von zwei besonders ausgebildeten Polizeioberkommissaren gefahren, die schon lange Jahre Motorrad fahren.
Erste Messungen im Kreis Olpe in diesem Jahr haben schon einigen Verkehrsteilnehmern mehrere hundert Euro Bußgeld und mehrmonatige Fahrverbote eingebracht.

Das neben stehende Bild zeigt die Auswerteeinheit eines Provida Motorrades


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