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080127-1-K Täter festgenommen – mindestens neun Sexualdelikte werden ihm vorgeworfen
Köln - 27.01.2008 - 12:40 - Mindestens neun Sexualdelikte und gefährliche Körperverletzungen werden einem Mann (39) zur Last gelegt, der durch gezielt durchgeführte polizeiliche Maßnahmen am Freitag Abend (25.01.08) in Köln-Bilderstöckchen festgenommen werden konnte. Gegen den Kölner erging Haftbefehl.
Seit September 2007 kam es im Bereich Köln-Bilderstöckchen auf Parkplätzen nahe gelegener Grünanlagen zu Übergriffen auf Pärchen, die sich in ihren Fahrzeugen aufhielten.
In den meisten Fällen trat der Täter an die Fahrzeuge der Geschädigten heran, nachdem er sie vermutlich zuvor eine Weile beobachtet hatte. Schließlich riss der Unbekannte eine der Wagentüren auf, beschimpfte zunächst die überraschten Paare und sprühte Reizgas oder Pfefferspray in das Innere des Fahrzeuges. Bevor der Täter flüchtete, nahm er an einigen seiner zur Gegenwehr unfähig gemachten Opfer noch sexuelle Handlungen vor.
Obwohl alle Angriffe blitzschnell ausgeführt wurden, deuteten die Beschreibungen auf ein und denselben Mann als Täter hin. Er wurde von den Geschädigten als 170 cm groß und untersetzt wirkend mit Bauchansatz beschrieben. Bei jeder seiner Taten trug der Fremde eine dunkle Winterjacke, eine schwarze Jogginghose und eine Wollmütze. Ferner wurde von einigen Zeugen beobachtet, dass der Angreifer ein Fahrrad mitführt hatte.
Aufgrund der Gleichartigkeit der Tatausführungen und der übereinstimmenden Täterbeschreibungen wurden die inzwischen auf neun bekannt gewordenen Fälle zu einem Verfahren zusammengeführt.
Auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse wurden umgehend operative Maßnahmen geplant und gezielt durchgeführt, die schließlich am Freitag um 23.30 Uhr zu der Festnahme des Tatverdächtigen führten.
Der Festgenommene entspricht in Größe, Alter, Beschreibung seines Gesichts sowie jeweils mitgeführter Gegenstände den einzelnen Täterbeschreibungen.
Der 39-Jährige, der bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten war, legte bei der polizeilichen Vernehmung ein Teilgeständnis ab. Zu seinem Motiv machte der Kölner keine näheren Angaben. Die Ermittlungen dauern noch an.
Dieses, aber auch vergleichbare Verfahren, macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Geschädigte trotz vorhandener Schamgefühle oder womöglich schwieriger persönlicher Verhältnisse Bereitschaft zeigen, bei der Polizei Anzeige zu erstatten und auch umfassend auszusagen.
Die Polizei Köln weiß aber auch, dass sich viele vor diesem Schritt scheuen und davon auszugehen ist, dass der Tatverdächtige noch weitere Taten verübt hat, die noch nicht angezeigt wurden. Das Kriminalkommissariat 12 bittet dennoch dringend um Mithilfe. Weitere Geschädigte oder Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221/229-0 zu melden. (ms)
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In den meisten Fällen trat der Täter an die Fahrzeuge der Geschädigten heran, nachdem er sie vermutlich zuvor eine Weile beobachtet hatte. Schließlich riss der Unbekannte eine der Wagentüren auf, beschimpfte zunächst die überraschten Paare und sprühte Reizgas oder Pfefferspray in das Innere des Fahrzeuges. Bevor der Täter flüchtete, nahm er an einigen seiner zur Gegenwehr unfähig gemachten Opfer noch sexuelle Handlungen vor.
Obwohl alle Angriffe blitzschnell ausgeführt wurden, deuteten die Beschreibungen auf ein und denselben Mann als Täter hin. Er wurde von den Geschädigten als 170 cm groß und untersetzt wirkend mit Bauchansatz beschrieben. Bei jeder seiner Taten trug der Fremde eine dunkle Winterjacke, eine schwarze Jogginghose und eine Wollmütze. Ferner wurde von einigen Zeugen beobachtet, dass der Angreifer ein Fahrrad mitführt hatte.
Aufgrund der Gleichartigkeit der Tatausführungen und der übereinstimmenden Täterbeschreibungen wurden die inzwischen auf neun bekannt gewordenen Fälle zu einem Verfahren zusammengeführt.
Auf Grund der gewonnenen Erkenntnisse wurden umgehend operative Maßnahmen geplant und gezielt durchgeführt, die schließlich am Freitag um 23.30 Uhr zu der Festnahme des Tatverdächtigen führten.
Der Festgenommene entspricht in Größe, Alter, Beschreibung seines Gesichts sowie jeweils mitgeführter Gegenstände den einzelnen Täterbeschreibungen.
Der 39-Jährige, der bisher polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten war, legte bei der polizeilichen Vernehmung ein Teilgeständnis ab. Zu seinem Motiv machte der Kölner keine näheren Angaben. Die Ermittlungen dauern noch an.
Dieses, aber auch vergleichbare Verfahren, macht deutlich, wie wichtig es ist, dass Geschädigte trotz vorhandener Schamgefühle oder womöglich schwieriger persönlicher Verhältnisse Bereitschaft zeigen, bei der Polizei Anzeige zu erstatten und auch umfassend auszusagen.
Die Polizei Köln weiß aber auch, dass sich viele vor diesem Schritt scheuen und davon auszugehen ist, dass der Tatverdächtige noch weitere Taten verübt hat, die noch nicht angezeigt wurden. Das Kriminalkommissariat 12 bittet dennoch dringend um Mithilfe. Weitere Geschädigte oder Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221/229-0 zu melden. (ms)
