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080919-7-K Einsatzleiter Michael Temme sieht in der geplanten Stadtrundfahrt „eine nicht hinzunehmende Provokation“ und erteilt ProKöln einen Platzverweis.
Köln - 19.09.2008 - 15:50 - Einsatzleiter Michael Temme sieht in der geplanten Stadtrundfahrt „eine nicht hinzunehmende Provokation“ und erteilt ProKöln einen Platzverweis, unterstreicht dabei seinen Willen, gegen Gewalttätigkeiten konsequent vorzugehen, um die Sicherheit der Menschen weiter zu gewährleisten.
Bewusstes Taktieren und Falschmeldungen von proKöln gefährden die Sicherheitsbemühungen der Polizei /Erste Festnahmen nach Steinwürfen-
Bis unmittelbar vor Beginn der von proKöln geplanten Pressekonferenz war der Polizei nicht bekannt, dass dafür ein Boot der Personenschifffahrt vorgesehen war.
„proKöln spielt mit uns Katz und Maus und agiert mit Unwahrheiten“, so Einsatzleiter Michael Temme. Beim Betreten des Rheinschiffes durch den Veranstalter kam es zu Steinwürfen. Polizei und auch die Öffentlichkeit wurden offensichtlich bewusst getäuscht und Menschen dadurch gefährdet. Auch die Aussage von proKöln, das Schiff sei durch die Beschädigungen nicht mehr manövrierfähig, ist falsch. Es wurden lediglich zwei Scheiben beschädigt.
Die Polizei konnte nicht rechtzeitig geeignete Maßnahmen zum Schutz einleiten. „Wir mussten uns kurzfristig auf die unübersichtliche Situation einstellen. Wir haben alle Vorkehrungen getroffen, damit insbesondere die Sicherheit der Schiffsbesatzung und der anwesenden Journalisten gewährleistet ist“, führt Temme weiter aus und macht in diesem Zusammenhang nochmals deutlich, dass mit aller Entschiedenheit und Konsequenz gegen Gewalttäter vorgegangen wird. “Vermummte, Steinewerfer, Sachbeschädiger können sich nicht den Mantel des friedfertigen Protestes überstreifen“, so Temme.
„Die von proKöln geplante Bustour mit vorgesehenen Haltepunkten im Bereich der DITIB-Moschee sowie der Bereich Keupstraße ist eine öffentliche „Vorführung“ bestimmter Bevölkerungsgruppen und damit eine nicht hinzunehmende Provokation, wodurch deren Menschenwürde verletzt wird,“ so Polizeipräsident Klaus Steffenhagen.
Die Moscheegemeinde feiert den Fastenmonat Ramadan. Daher wäre die „Besichtigung“ des Moscheegeländes während des traditionellen Freitagsgebetes besonders diskriminierend.
Die Polizei sieht die konkrete Gefahr, dass es durch die geplante Bustour mit vorgesehen Stopps zu Unruhe und Gewalttätigkeiten käme. Dies gilt es zu verhindern.
Aus diesem Grund wurden für den 19. September 2008, in der Zeit von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Platzverweise für den Bereich der DITIB-Moschee, begrenzt durch die Vogelsanger Straße, Piusstraße, Venloer Straße, Leostraße, Subbelrather Straße, Venloer Wall und Ludolf-Camphausen-Straße sowie den Bereich Keupstraße zwischen Clevischer Ring, Bergisch-Gladbacher-Straße, Carlswerkstraße und Berliner Straße, erteilt.
„Das bedeutet, diese Bereiche dürfen nicht befahren werden und auch das Aussteigen und der Aufenthalt sind untersagt. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag, damit es friedlich bleibt und die Menschen sich hier weiter sicher fühlen können“, unterstreicht Polizeipräsident Klaus Steffenhagen.(br)
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Bis unmittelbar vor Beginn der von proKöln geplanten Pressekonferenz war der Polizei nicht bekannt, dass dafür ein Boot der Personenschifffahrt vorgesehen war.
„proKöln spielt mit uns Katz und Maus und agiert mit Unwahrheiten“, so Einsatzleiter Michael Temme. Beim Betreten des Rheinschiffes durch den Veranstalter kam es zu Steinwürfen. Polizei und auch die Öffentlichkeit wurden offensichtlich bewusst getäuscht und Menschen dadurch gefährdet. Auch die Aussage von proKöln, das Schiff sei durch die Beschädigungen nicht mehr manövrierfähig, ist falsch. Es wurden lediglich zwei Scheiben beschädigt.
Die Polizei konnte nicht rechtzeitig geeignete Maßnahmen zum Schutz einleiten. „Wir mussten uns kurzfristig auf die unübersichtliche Situation einstellen. Wir haben alle Vorkehrungen getroffen, damit insbesondere die Sicherheit der Schiffsbesatzung und der anwesenden Journalisten gewährleistet ist“, führt Temme weiter aus und macht in diesem Zusammenhang nochmals deutlich, dass mit aller Entschiedenheit und Konsequenz gegen Gewalttäter vorgegangen wird. “Vermummte, Steinewerfer, Sachbeschädiger können sich nicht den Mantel des friedfertigen Protestes überstreifen“, so Temme.
„Die von proKöln geplante Bustour mit vorgesehenen Haltepunkten im Bereich der DITIB-Moschee sowie der Bereich Keupstraße ist eine öffentliche „Vorführung“ bestimmter Bevölkerungsgruppen und damit eine nicht hinzunehmende Provokation, wodurch deren Menschenwürde verletzt wird,“ so Polizeipräsident Klaus Steffenhagen.
Die Moscheegemeinde feiert den Fastenmonat Ramadan. Daher wäre die „Besichtigung“ des Moscheegeländes während des traditionellen Freitagsgebetes besonders diskriminierend.
Die Polizei sieht die konkrete Gefahr, dass es durch die geplante Bustour mit vorgesehen Stopps zu Unruhe und Gewalttätigkeiten käme. Dies gilt es zu verhindern.
Aus diesem Grund wurden für den 19. September 2008, in der Zeit von 12.00 Uhr bis 20.00 Uhr, Platzverweise für den Bereich der DITIB-Moschee, begrenzt durch die Vogelsanger Straße, Piusstraße, Venloer Straße, Leostraße, Subbelrather Straße, Venloer Wall und Ludolf-Camphausen-Straße sowie den Bereich Keupstraße zwischen Clevischer Ring, Bergisch-Gladbacher-Straße, Carlswerkstraße und Berliner Straße, erteilt.
„Das bedeutet, diese Bereiche dürfen nicht befahren werden und auch das Aussteigen und der Aufenthalt sind untersagt. Damit leisten wir einen entscheidenden Beitrag, damit es friedlich bleibt und die Menschen sich hier weiter sicher fühlen können“, unterstreicht Polizeipräsident Klaus Steffenhagen.(br)
