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Fünf Besatzungsmitglieder blieben unverletzt
Vier der fünf Bootsinsassen konnten sich unverletzt ans Ufer retten. Den letzten sowie das Boot barg die Feuerwehr Düsseldorf.
Das kleine Segelboot war offenbar mit den vielen Personen überladen und lief beim Wendemanöver voll Wasser. Die Wasserschutzpolizei hatte dem Bootsführer bereits am Nachmittag untersagt, aus dem Hafen zu fahren, da das Freibord seines Bootes selbst mit nur zwei Personen besetzt, für den Rhein nicht ausreichend war. Für die Verantwortungslosigkeit dann sogar mit fünf Personen auf den Rhein zu fahren, wird er sich nun in einem Strafverfahren verantworten müssen.
Falsche Bedienung sorgt für Überläufer
Rund 2500 Liter Dieselkraftstoff sind heute (23.08.), gegen 14:20 Uhr, in den Osnabrücker Hafen gelangt. Die Feuerwehr brachte einen Ölschlengel aus, um ein Ausbreiten des Öls zu verhindern. Die Besatzung eines niederländischen Gütermotorschiffes hatte beim Umpumpen von einem Kraftstofftank zum anderen wohl die Ventile falsch geöffnet und dadurch die Verunreinigung verursacht. Eine Gefahr für die Umwelt bestand nicht. Das verunreinigte Wasser muss nun abgepumpt werden. Die Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen
Mülheim (Ruhr), Ruhr-Kilometer 15,0, Schiffsunfall auf der Ruhr nach Brand auf einem Motorboot
Auf einem Motorboot kam es am 21.08.2010, gegen 14.30 Uhr, während der Fahrt auf der Ruhr, Höhe Kilometer 15,0, zu einem Brand im Motorraum, der durch die Besatzung mit eigenen Mitteln nicht gelöscht werden konnte. Da sich das Feuer sehr schnell ausbreitete, sprangen die zwei Insassen und deren Hund über Bord. Alle wurden unverletzt von der DLRG geborgen. Das brennende Boot trieb gegen einen Steg eines Rudervereins und wurde dort von der Feuerwehr gelöscht. Kurz darauf sank es. Hierbei traten Betriebsstoffe ins Ruhrwasser aus Diese Gewässerverunreinigung konnte durch das Auslegen von Ölschlängel eingegrenzt werden. Die Kripo des PP Essen sowie die Untere Wasserbehörde haben ihre Ermittlungen aufgenommen.
Schwerpunkteinsatz Brückenspringer / Schiffsanschwimmer
Die ganze Woche war die Wasserschutzpolizei auch mit Unterstützung von Kollegen der Landpolizei (siehe Bild) auf den Kanälen unterwegs, um bei dem schönen Sommerwetter die Brückenspringer und Schiffsanschwimmer wenigsten halbwegs im Zaum zu halten. Gleich zwei Verletzte Brückenspringer in den letzten Tagen machen deutlich, wie gefährlich diese Aktionen sein können.
Allein auf dem Rhein-Herne Kanal in Essen schrieben die Beamten am Freitag innerhalb von drei Stunden 15 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und erteilten uneinsichtigen Jugendlichen 37 Platzverweise.
Das anhaltend schöne Wetter und dazu noch die Sommerferien locken die Badenden in Scharen an die Kanäle in NRW. Die Schifffahrtstraßen werden zum überdimensionalen Freibad.
In Lebensgefahr bringen sich dabei allerdings diejenigen, die beispielsweise von 22m hohen Brückenbögen in nur 4-5m tiefes Wasser springen oder 100m lange Binnenschiffe anschwimmen ohne zu bedenken, dass Sog und Wellenschlag selbst einen guten Schwimmer leicht in Richtung Schiffsschraube ziehen bzw. an die steinige Uferböschung drücken kann. Auch kurz vor einem Schiff ins Wasser zu springen kann ins Auge gehen, denn der "Bremsweg" eines Schiffes beträgt mehrere hundert Meter. Das gilt genauso, wenn man in alkoholisiertem Zustand mal eben vor einem Schiff den Kanal durchschwimmen will.
Die Wasserschutzpolizei warnt daher zu Ihrer Sicherheit: - halten Sie sich von den Schiffen fern - springen Sie nicht von den Brücken - gehen Sie nicht alkoholisiert baden!
Die Wasserschutzpolizei in NRW ist ab sofort wieder verstärkt an den Wasserstraßen im Einsatz und wird Fehlverhalten rigoros mit Platzverweisen sowie Ordnungswidrigkeiten- oder auch Strafverfahren ahnden.
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